RT info:eu-repo/semantics/article T1 Zur kommunikativen Funktion von irrealen Vergleichssätzen. Ein ideographischer Gliederungsversuch für den Grammatikunterricht. A1 Gierden, Carmen K1 funktionale Grammatik, kognitive Semantik, irreale Vergleichssätze AB Der Beitrag untersucht irreale Vergleichssätze des Deutschen als spezifische Ausprägung bedingt modalisierter Propositionen. Im Zentrum steht die formale und semantische Modellierung jener Strukturen, in denen Vergleichsrelation und Irrealitätsmarkierung interagieren und dadurch einen nichtfaktischen propositionalen Gehalt erzeugen. Dieser Gehalt wird ideographisch klassifiziert, um seine Stellung innerhalb eines systematischen Inventars modaler und konditionaler Bedeutungsrelationen zu bestimmen. Ziel ist es, eine deskriptiv adäquate und zugleich didaktisch operationalisierbare Darstellung zu entwickeln, die es ermöglicht, irreale Vergleichskonstruktionen im Grammatikunterricht präzise zu vermitteln. Die Analyse zeigt, wie sich diese Satztypen über ihre modale Logik, ihre inferentiellen Profile und ihre semantische Projektion in komplexe Satzgefüge einordnen lassen und welche Kategorien für eine funktionale Grammatikalisierung im Unterricht besonders relevant sind. PB Stauffenburg Verlag YR 2001 FD 2001 LK https://uvadoc.uva.es/handle/10324/83858 UL https://uvadoc.uva.es/handle/10324/83858 LA deu NO Zielsprache Deutsch, 2001, 32. Jahrgang, n. 1-2. pp. 3-10. DS UVaDOC RD 28-mar-2026